26. November 2011

Zufriedener leben durch eine ausgewogene Work-Life-Balance

Bild Nachweis: The Cambrian Hotel Adelboden & SPA

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Sie haben das Gefühl, Ihr Leben besteht nur noch aus Arbeit, Essen und Schlafen und Sie stecken fest, im Hamsterrad der täglichen Routine? Wann haben Sie das letzte Mal Ihre Freunde und Familie besucht, sind ihrem Hobby nachgekommen, haben Sport gemacht oder sich ganz einfach, um sich selbst gekümmert? In unserer schnelllebigen Zeit, in der gute Jobs nicht auf der Straße liegen, hat die Arbeit für die meisten Menschen leider oberste Priorität und eine 60-Stunden-Woche gehört längst nicht mehr nur bei Führungskräften zum beruflichen Alltag. Dass ein solches Leben, das nur noch aus Arbeit besteht, langfristig krank macht wird immer deutlicher. Wellness Heaven möchte Ihnen zeigen, wie Sie Ihre Work-Life-Balance genauer analysieren und erheblich verbessern.

Zunächst einmal, was bedeutet der Begriff Work-Life-Balance? Ganz allgemein steht er für das Schaffen eines ausgewogenen Gleichgewichts von Beruf und Privatleben. Man kann sich die Work-Life-Balance als eine Unterteilung in folgende Lebensbereiche vorstellen:  Arbeit, soziale Kontakte, gesundheitliches Wohlbefinden und Sinnfindung. Ziel sollte es sein, ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen diesen vier Bereichen zu schaffen. In der heutigen Zeit ist es allerdings häufig so, dass man der eigenen Karriere besonderes Engagement und auch außergewöhnlich viel Zeit schenkt, wobei Freunde und Familie, Hobbies oder auch das Ausspannen während eines erholsamen Wellness Wochenende auf der Strecke bleiben. Dauerhaft kann dies allerdings nicht glücklich machen, da man somit ganz wesentliche Bereiche des eigenen  Lebens ausklammert. Daher unterziehen Sie Ihr Leben einer umfassenden Analyse:

  1. Bereich Arbeit: Wie viele Stunden pro Woche widmen Sie Ihrer Karriere und der Ausübung Ihres Berufes? Seien Sie hier genau und ehrlich zu sich selbst. An- und Abfahrtzeiten zur Arbeit aber auch Pausen sollten nicht zu Ihrer Arbeitszeit gerechnet werden, während Überstunden an den Abenden oder Wochenenden unbedingt als Arbeitszeit gezählt werden sollten.
  2. Bereich soziale Kontakte: Wie viele Stunden pro Woche verbringen Sie mit Ihrem Partner, Ihren Freunden und Ihrer Familie? Wie oft und wie lange können Sie in der Woche Ihr Hobby ausüben? Dabei sollten Sie bei Ihrer Berechnung jeden Kontakt mit Freunden und Familie d.h. nicht nur den persönlichen, sondern auch den virtuellen z.B. E-Mail-Kontakt oder die Zeit, die Sie mit Telefonaten mit Ihren Freunden verbringen, summieren. Interessant ist es auch zu sehen, wie viel Freizeit Ihnen tatsächlich bleibt, um einem Hobby nachzukommen.
  3. Bereich gesundheitliches Wohlbefinden: Wie viel Zeit widmen Sie wöchentlich Ihrer Fitness aber auch Ihrer Erholung und Entspannung? In diesen Bereich können Sie auch Spaziergänge an der frischen Luft, Wellness Wochenenden  oder abendliche Entspannung in der Badewanne einrechnen. Um ein realistisches Bild zu erlangen, sollten Sie hier allerdings auch kalkulieren, wie viel Zeit Sie wöchentlich vor dem Fernseher verbringen. Entdecken Sie nämlich, dass Sie überproportional viel fernsehen, könnten Sie diese Zeit des passiven Konsumierens in Zeit sportlicher Betätigung umwandeln.
  4. Bereich Sinnfindung: Wie viel Zeit in der Woche widmen Sie Ihrer Selbstverwirklichung? Das heißt auch, wie oft beschäftigen Sie sich mit Zukunfts- / Sinn- oder philosophischen Fragen?  Hierunter kann man auch die Zeit zählen, die man beispielsweise in Gottesdiensten oder in die Ausführung ehrenamtlicher Tätigkeiten investiert. Gleichfalls aber auch die Zeit, die man mit der Lektüre sinnfindender Bücher verbringt.

Nachdem Sie nun eine Übersicht erstellt haben, wie viel Zeit Sie in die einzelnen Lebensbereiche stecken, wird es Ihnen leicht fallen zu sehen, welcher Bereich von Ihnen bisher stiefmütterlich behandelt wurde. Und genau hier sollten Sie aktiv werden. Nehmen Sie sich vor, Ihre Überstunden zukünftig zu reduzieren und die gewonnene Zeit z.B. mit gemeinsamen Abendessen unter Freunden, in erholsame Wellness-Tage oder auch einmal eine Massage zu investieren. Das Lesen eines guten Buches kann Ihnen ebenfalls helfen zu entspannen. Wichtig ist, packen Sie Ihr Leben aktiv an und brechen Sie aus dem Hamsterrad des täglichen Einerlei aus Arbeiten, Essen und Schlafen aus. Denn das Leben hat viel mehr zu bieten!

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Autor: Emily am 26.11.2011 um 10:40

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