Nov
27
2011
0

Die sportlichen Herausforderungen eines Wellness Testers oder die hohe Kunst des Walking

Der Wellness Tester per se ist nicht unbedingt von Natur aus mit einer besonderen sportlichen Begabung gesegnet – auch wenn er sich oft in  den schönsten Destinationen der Welt befindet und sich ihm sportliche Gelegenheiten wie Skifahren, Mountainbiken, Tauchen oder Joggen im wahrsten Sinne des Wortes vor die Füße werfen. Natürlich lässt er sich hin und wieder zu einer Schnorchel-Exkursion auf den Malediven, einem Segel-Törn an der dalmatinischen Küste Kroatiens oder auch einigen Schwimmzügen im mollig warm beheizten Outdoorpool verschneiter Hotels hinreißen, allerdings hört der Spaß für ihn bei gefährlich anmutenden Sportarten, bei Leibesertüchtigungen mit übermäßig kompetitiven Charakter oder einer Körperkultur, die eine eiserne Disziplin erfordert, auf.

Denn eine höhere sportliche Ambition wurde dem Wellness Tester  bereits im zarten Alter von 13 Jahren geraubt. Die sportliche Entmutigung erfolgte stufenweise: Während er in der Grundschule noch  Ehrenurkunden erlief, ersprang und erschwomm, erfuhr die sportive Euphorie einen ersten Dämpfer beim Stab-Hochsprung. So plumpste er nämlich aus den scheinbaren Höhen des Himmels in eine Sandgrube,  in der die faulen Herrchen der Nachbarschaft ihre Vierbeiner Gassi führten. Ernüchternd wirkte sich auch das regelmäßige Übrigbleiben auf der Sportbank beim wöchentlichen Wählen der Basketball-Mannschaft aus. Doch das letzte Fünkchen athletischer Begeisterung wurde dem Wellness-Tester beim schulischen Bockspringen genommen. Wer einmal in seinem Leben mit mind. 20km / Stunde gegen einen nach Leder stinkenden Bock gerannt ist, weiß, dass er ab nun eine sportliche Karriere für sich im Leben ausschließen kann.

Nachdem der Wellness-Tester während des Studiums und den langen Jahren im Arbeitsleben zeitlichen Abstand zu den sportlichen Demütigungen seiner Jugend gefunden hat, tastet er sich mit einiger Vorsicht an das heikle Thema der Körperertüchtigung heran. Als weitgehend ungefährlich und als Wiedereinstiegs-Sportart geradezu prädestiniert, erschien dem Wellness-Tester und dessen ebenfalls sport-lethargischem Begleiter das Walking. Aufmerksam gemacht durch das Angebot eines exzellenten Hotels in Tirol, schrieben sich beide Wellness-Tester sogleich in den vielversprechenden Anfänger Walking Kurs ein. Mit der freudigen Erwartung, sich nicht nur gesund und sportlich zu bewegen, sondern auch die Schönheiten der Tiroler Bergwelt zu erkunden, erschienen beide Tester ausgelassen und fröhlich zu ihrer ersten offiziellen Walking-Stunde. Die Teilnehmerzahl des Einführungskurses war recht übersichtlich und beschränkte sich lediglich auf die beiden Wellness-Tester, eine sympathische Dame um die 70 und die Kursleiterin Siglinde. Hoch motiviert, bewaffnete sich die kleine Truppe mit Stöcken und Handschuhen und folgte Siglinde in den Garten des Hauses, um von dort zu Fuß die Tiroler Bergwelt zu bezwingen. So dachten sich jedenfalls die beiden Wellness-Tester, die fest entschlossen waren, heute ihren verloren gegangenen sportlichen Stolz wiederzuerlangen. Doch Siglinde hatte anderes mit den Frischlings-Walkern vor: Nämlich zunächst einmal einige Trockenübungen im Garten vor dem großen Ruhe-Pavillon des Wellness-Refugiums. Gefolgt von den amüsierten Blicken, der Hotel-Gäste , war die erste Aufgabe, die es zu bewerkstelligen galt, in die Walking-Handschuhe zu schlüpfen und den richtigen Umgang mit den Stöcken zu üben. Voller Elan versuchten die Tester ihre Handschuhe überzustreifen, doch es hakte und zwickte an allen Ecken und Enden und die so trivial lautende Ansage „Schlüpft in Eure Handschuhe“ gestaltete sich schwieriger als anfänglich gedacht und drohte bereits die gesamte „Operation Walking“ zu gefährden. Nach einigem hin und her kapitulierten die Wellness-Tester und baten Siglinde um ihre fachkundige Hilfe. Kopfschüttelnd und schon ein wenig in Rage, entgegnete Siglinde mit ironischstem Unterton, ob die Tester sie denn auf den Arm nehmen wollten, denn bisher hätten es alle Teilnehmer ihres Kurses geschafft, die Hürde des Handschuhe Anziehens erfolgreich zu überwinden. Die Tester verneinten verlegen und gaben zu verstehen, dass sie tatsächlich Siglindes tatkräftige Unterstützung benötigten. Siglinde half den Testern widerwillig und nun hieß es mit Schwung die ca. 6 m lange Anfänger Walking-Fläche vor dem Wellness-Refugium fachgerecht zu „erlaufen“ und dabei die Stöcke rhythmisch vor und zurück zu schwingen. Dies erschien den Testern kinderleicht, denn die 70 jährige Mitstreiterin ging bereits in die fünfte Walking-Runde. Doch schon bei den ersten Stock-Schwüngen schrie die mittlerweile fassungslose Siglinde die beiden Tester an, dass dies keinesfalls die richtige Walking-Stock-Schwung-Technik wäre und man ihren Ausführungen doch aufmerksamer folgen solle. Als sich dann bei dem einen Wellness-Tester in der Aufregung der Handschuh löste und er über einen seiner beiden Stöcke fiel, verlor Siglinde jegliche Contenance und entgegnete fassungslos, sie habe noch niemals in ihrem Leben als Walking Lehrerin zwei so „patscherte“ Leute wie die beiden Wellness Tester gesehen und sie müsste an dieser Stelle den Walking Kurs leider abbrechen. Zutiefst gekränkt und beleidigt fügte sie noch hinzu, dass sie wirklich das Gefühl habe, von den beiden Testern verhohnepipelt zu werden. Nun wurden die Tester noch verzweifelter, denn ihre traumatischen Jugend-Erlebnisse drohten sich, 20 Jahre nach dem Schulsport, zu wiederholen und sie versicherten Siglinde, dass sie es niemals wagen würden, sich mit ihr einen Spaß zu erlauben und sie baten sie für Ihre Walking-Unfähigkeit offiziell um Verzeihung. Mit diesen letzten Sätzen wurde der Walking-Kurs abgebrochen und die beiden Tester begaben sich auf einen langen Spaziergang und erkundeten zu Fuß, allerdings ohne zu walken, die Schönheiten Tirols.




Diesen Artikel kommentieren
Okt
02
2011
0

Kulinarische Camouflage: Der Saurüssel im Muschelmantel

Als Wellness-Tester ist man stetig auf der Suche nach körperlicher Erholung und geistiger Inspiration. Letzterer begegnet der Wellnesshotel-Tester gerne auf erfrischenden Spaziergängen, bei wohltuenden Massagen oder während eines Gala Menüs in einem der vorzüglichen Tiroler Hideaways. Denn nichts ist für den Wellness-Tester inspirierender, ja sogar sinnlicher als das Degustieren exotischer Speisen.

Der erfahrene Tester von  Wellnesshotels, der selbstverständlich Gourmet und Kosmopolit zugleich ist und  schon so manche kulinarische Exkursion bewältigte, sucht den feinschmeckerischen Kick: Mit Schnecken, oder Froschschenkeln kann man ihn nicht mehr locken. Algen oder gar Skorpione wurden bereits verkostet. Je fremdartiger und exotischer eine Speise erscheint, desto inspirierender. Innovativ und kreativ muss ein exquisites Mahl zubereitet sein, um den Wellness-Tester von heute noch in Erstaunen zu versetzen.

Besonders interessant wird es, wenn zwei erfahrene Wellness-Tester von Welt beim abendlichen Gourmet-Menü mit ihren individuellen Geschmacks-Interpretationen aufeinandertreffen. Schon beim Frühstück, während der fruchtig, frische Orangensaft noch auf unserer Zunge zerging, fieberten mein Begleiter und ich mit Ungeduld dem kulinarischen Feuerwerk, das an diesem Abend unsere Gaumen in Wonne versetzen sollte, entgegen. Mit großer Vorfreude studierten wir die beeindruckende Speisekarte des exquisiten 8-Gänge-Gala Menüs, das uns in weniger als zehn Stunden serviert werden sollte. Verheißungsvolle Gerichte wie Crème Brulée von der Foie Gras oder in Honig marinierte Wildtaubenbrüstchen an Pommes Pont Neuf in Rotwein-Jus versetzten uns schon vor Beginn des eigentlichen Dîners in ekstatische Verzückung.

Nach einem unvergleichlich golden, schillernden Herbsttag, den wir während einer ausgedehnten Wanderung mit anschließendem Saunieren und Dampfbaden genossen, war der große Moment gekommen, der den herrlichen Tag krönen sollte: Wir betraten mit knurrendem Magen und unermesslicher Neugier die heiligen Hallen, den Tempel des lukullischen Genusses, das Gourmet-Restaurant. Sowohl der Chef de Rang als auch der Demi Chef de Rang empfingen uns mit charmanter Galanterie und eskortierten uns an einen sublim gedeckten Tisch. Das Dinner startete vielversprechend mit einem Amuse Bouche der Superlative: einer Trilogie von der Bachforelle an Austern-Vinaigrette. Und auch die darauffolgenden Gänge waren eine Offenbarung. Jeder Bissen bezeugte die Kreativität und den Einfallsreichtum des Chefs de Cuisine und seiner Küchenbrigade. Und plötzlich stand es vor uns das Gericht des Abends, das unsere Gemüter erhitzen und unsere einträchtige Harmonie entzweien sollte. Bereits während des Tages spannungsvoll erwartet, schauten wir nun beide hinab auf den knusprigen Saurüssel im Tagliatelle-Nest gebettet. Zunächst kostete mein Begleiter und raunte mir euphorisiert entgegen „Welch himmlisches Meeresgetier, bei diesem Gericht schmeckt man ja wahrlich den Ozean heraus.“ Von seinem glücklichen Frohlocken angesteckt, probierte ich nun ebenfalls den ersten Happen. Auch mir mundete das Gekostete sehr, doch ich schmeckte eher Wiesen- und Weidenaromen als Salzwasser-Noten. Genau dies tat ich auch kund. Je mehr wir von der vorzüglichen, wenn auch etwas eigenwilligen Gourmet-Kreation verspeisten, desto intensiver diskutierten, ja stritten wir sogar. Während mein Begleiter davon überzeugt war, eine seltene Muschel oder eine rare Fisch-Spezies mit dem Namen Saurüssel kredenzt bekommen zu haben, versteifte ich mich in die Vorstellung gerade eine Innerei eines Paarhufers verspeist zu haben. Für meinen Begleiter war es sonnenklar, ein Saurüssel war genau wie ein Wolfsbarsch maritimer Herkunft. Ich stimmte ihm leider nicht zu. Nur in einem waren wir uns beide einig, was auch immer es war, wir hatten es noch nie zuvor in unserem Leben verspeist. Kurz bevor der immer stärker werdende Dissens unsere junge Liebe und Freundschaft zerstörte, zog mein Begleiter die Notbremse und winkte den Chef de Rang herbei. Dieser eilte dienstbeflissen zu uns und blickte uns mit sorgenvoller Miene an. Sensibel wie er war, spürte er wohl, dass unser junges Glück gerade in Gefahr schwebte und er uns dringend helfen musste. Mein Begleiter räusperte sich, ihm war wohl bewusst, dass seine Frage etwas heikel war. Denn die Geschmacksknospen eines Wellness-Testers, rühmen sich ja gerade für ihre Treffsicherheit in Sachen fachkundiger Speisen-Identifikation. Er räusperte sich also und fragte mit dennoch selbstbewusster Stimme: „Sagen Sie, das Hauptgericht war ganz vorzüglich, um was für eine Muschel handelte es sich denn genau?“ Der Oberkellner zuckte nervös mit seinem linken Auge und verstand ganz offensichtlich unsere Frage nicht, denn er entgegnete nur „Wie meinen Sie das jetzt, wir servierten Ihnen soeben einen knusprigen Saurüssel im Tagliatelle-Bett?“ Aufgrund unserer preußischen Herkunft brachte uns diese Antwort leider immer noch keine Erleuchtung. Dies merkte auch der Kellner und fügte nun mit einem schelmischen Lächeln hinzu  „Für  Sie als Deutscher ist ein Tiroler Saurüssel vielleicht besser verständlich als SCHWEINENASE.“ Ich klatschte verzückt in die Hände und schaute meinen Begleiter triumphierend an. Denn mit meiner Mutmaßung die Innerei eines Paarhufers verspeist zu haben, lag ich deutlich näher als mein Begleiter. Es lebe die Inspiration und Kreativität der Spitzenköche in der Wellness-Gastronomie.




Diesen Artikel kommentieren
Aug
03
2010
0

Elegant Nächtigen in der Hauptstadt

Berlin, die Metropole an der Spree, die ehemals geteilte Stadt und die Hauptstadt Deutschlands zieht jährlich hunderttausende Touristen aus Deutschland und allen Herren Ländern an. Ob Schulklassen, Reisegruppen, europarundreisende Japaner oder Amerikaner auf den Spuren der GIs, alle ihre Gäste fasziniert Berlin durch ihre kunterbunten Welten, die mal mehr oder weniger friedlich entbeinender existieren. Neben alternativen Ecken mit besetzten Häusern im Prenzelberg oder schönen Cafés entlang der Spree, noblen Villenvierteln am Wannsee, renovierten Bürgerhäusern mit klassischen Hinterhofflair und dazwischen zahlreiche Museen, Galerien, die berühmten Reste der Berliner Mauer und weitere Sehenswürdigkeiten von A wie Alexanderplatz mit seiner Weltzeituhr und dem Fernsehturm bis Z wie Zoologischer Garten mit seinen Erotik-Etablissements gibt es für den Berlinreisenden so unglaublich viel zu entdecken, dass er abends bestimmt total erschöpft und hundemüde in sein Hotelbett sinkt, voller einzigartiger Eindrücke und unvergesslicher Erlebnisse in der Hauptstadt.

Luxushotels

Luxushotels

Im Jahr 2009 kamen knapp 3 Millionen Gäste im Durchschnitt für zwei Übernachtungen in die Hauptstadt. Diese müssen natürlich auch irgendwo nächtigen, wenn sie nicht bei Freunden oder Bekannten unterkommen. Hierfür stehen um die 740 Hotels und Pensionen sowie 63 Beherbergungsstätten für die Berliner Gäste zur Verfügung mit ungefähr 111.200 Betten. Von Zwei-Sterne-Häusern, Jugendherbergen bis zu Nobel-Hotels und Fünf-Sterne-Häusern ist für den geneigten Besucher alles dabei. Möchte man sich bei seinem Besuch in der Metropole an der Spree besonders verwöhnen lassen, ist ein Wellness-Hotel vielleicht genau das richtige. In dieser besonderen Hotelform kann man nicht nur angenehmes Wohnklima mit umfassenden Service in edler Atmosphäre in einem zentralgelegen moderne Gebäude mit viel Charme erfahren, sondern darüber hinaus auch verschiedene Wellness-Behandlungen und Verwöhneinheiten wie Massagen, Saunagänge, Entspannungskuren und weitere Anwendungen für einen gespannten Körper und Geist.

Steht dem Reisenden viel eher der Sinn nach überbordenden Luxus, elegant und großzügig eingerichteten Zimmern oder Suiten mit Blick auf typische Berliner Sehenswürdigkeiten und preisverdächtiger Küche, sehen über 20 einzigartige und individuelle Luxushotels in Berlin zur Verfügung, je nach Geschmack ein modernes und stylisches Design-Hotel oder ein traditionsreicher Betrieb mit historischem Charme und zeitloser Eleganz.




Diesen Artikel kommentieren
Verfasst von admin in: Wellness,Wellness Kolumne | Schlagwörter: ,

Mai
01
2009
0

Mozart 007

A Little Nightmare Music

Igudesman and Joo
Upcoming concert: 17. Mai 09, Wiesbaden




Diesen Artikel kommentieren
Verfasst von admin in: Wellness Kolumne | Schlagwörter: , ,

Jan
05
2009
2

Die Reise der Suchmaschine nach Madivaru Island

Neulich begegnete ich einer Suchmaschine auf Madivaru Island. Sie hatte die Wasservilla neben mir gebucht.
Wir kamen kurz ins Gespräch und sie erzählte mir von ihrem ständigen Overflow an Wellness-Texten. Sie musste in ihrer Suchmaschinen-Karriere schon so viele solcher widerwärtiger Texte verdauen, dass sie chronisch unter Bauchweh litt und daher natürlich einen Erholungs-Urlaub bei Wellness Heaven buchen musste. Ausserdem tat ihr der Rücken vom ständigen Crawlen weh, und der Arzt für Suchmaschinenheilkunde (Dr. Quality Rater) riet zu anti-rheumatischen Treatments im warmen maledivischen Sand.
Das Schnorcheln auf Madivaru Island gefiel ihr ganz gut. Aber als sie die vielen chaotischen Fische umherschwimmen sah, geriet sie wieder in einen Critical Overflow. Sie konnte diese ganzen bunten Vorgänge nicht ordnen, außerdem war ihr durch den Wellengang auch schon ein wenig übel, und sie hatte heftigen Schüttelfrost an den SERPs. Das mögen Suchmaschinen gar nicht. Ich riet ihr mal ihren Cache zu entleeren. Das machen wir Wellnesshotel-Tester nämlich auch immer so.
Am nächsten Tag ging es ihr schon besser, und sie schaltete kontextrelevante Werbung auf ihren Suchresultat-Seiten, um den sofortigen Rückflug nach Mountain View zu finanzieren. Das ist von Madivaru Island gesehen genau auf der gegenüberliegenden Seite der Erde! Nach wenigen Clicks ihrer Seelenverwandten hatte sie den Flugpreis vorfinanziert.
Nach ihrem Urlaubs-Desaster auf Madivaru Island entschied sie sich, den Wellness Heaven PageRank aufs schärfste abzuwerten, die Suchresultate dabei aber nicht anzutasten.
Die Suchmaschine weinte ein wenig, weil sie das Paradies auf Madivaru so frühzeitig hatte verlassen müssen. Und weil sie nur ungern PageRanks künstlich abwertete. Nur widerwillig fing sie nun wieder an zu crawlen und zu verdauen, neue Wellness Texte, lächerliche Werbebotschaften und wieder so aufgeblasene Hotel-Testberichte. Dabei genoss sie die kalifornische Sonne und die klare Meeresluft. Beides war ihr auf Dauer jedoch zu kühl. Auch wenn sie Fische im allgemeinen verabscheute, sie sehnte sich wieder nach der kristallklaren Lagune von Madivaru mit lieblich rauschendem Wellengeplätscher. Sie sehnte sich nach barfüßigen Google-Meerjungfrauen in paradiesischen Outfits, und nach dem freundlichen Service der Malediver, die ihr ans Prozessor-Herz gewachsen waren. Ihr Verlangen stieg ins Unermessliche. Sie konnte nicht anders.
Und crawlte das Buchungs-Formular von Wellness Heaven.


Tassilo Keilmann, Wellneshotel-Tester




Diesen Artikel kommentieren

Der offizielle Wellness Heaven Blog. Themen: Wellnesshotels | Hotel Testberichte | Impressum