10. Juli 2014

Die sportlichen Herausforderungen eines Wellness Testers oder die hohe Kunst des Walking

Der Wellness Tester per se ist nicht unbedingt von Natur aus mit einer besonderen sportlichen Begabung gesegnet – auch wenn er sich oft in  den schönsten Destinationen der Welt befindet und sich ihm sportliche Gelegenheiten wie Skifahren, Mountainbiken, Tauchen oder Joggen im wahrsten Sinne des Wortes vor die Füße werfen. Natürlich lässt er sich hin und wieder zu einer Schnorchel-Exkursion auf den Malediven, einem Segel-Törn an der dalmatinischen Küste Kroatiens oder auch einigen Schwimmzügen im mollig warm beheizten Outdoorpool verschneiter Hotels hinreißen, allerdings hört der Spaß für ihn bei gefährlich anmutenden Sportarten, bei Leibesertüchtigungen mit übermäßig kompetitiven Charakter oder einer Körperkultur, die eine eiserne Disziplin erfordert, auf.

Nordic Walking

Denn eine höhere sportliche Ambition wurde dem Wellness Tester  bereits im zarten Alter von 13 Jahren geraubt. Die sportliche Entmutigung erfolgte stufenweise: Während er in der Grundschule noch  Ehrenurkunden erlief, ersprang und erschwomm, erfuhr die sportive Euphorie einen ersten Dämpfer beim Stab-Hochsprung. So plumpste er nämlich aus den scheinbaren Höhen des Himmels in eine Sandgrube,  in der die faulen Herrchen der Nachbarschaft ihre Vierbeiner Gassi führten. Ernüchternd wirkte sich auch das regelmäßige Übrigbleiben auf der Sportbank beim wöchentlichen Wählen der Basketball-Mannschaft aus. Doch das letzte Fünkchen athletischer Begeisterung wurde dem Wellness-Tester beim schulischen Bockspringen genommen. Wer einmal in seinem Leben mit mind. 20km / Stunde gegen einen nach Leder stinkenden Bock gerannt ist, weiß, dass er ab nun eine sportliche Karriere für sich im Leben ausschließen kann.

Nachdem der Wellness-Tester während des Studiums und den langen Jahren im Arbeitsleben zeitlichen Abstand zu den sportlichen Demütigungen seiner Jugend gefunden hat, tastet er sich mit einiger Vorsicht an das heikle Thema der Körperertüchtigung heran. Als weitgehend ungefährlich und als Wiedereinstiegs-Sportart geradezu prädestiniert, erschien dem Wellness-Tester und dessen ebenfalls sport-lethargischem Begleiter das Walking. Aufmerksam gemacht durch das Angebot eines exzellenten Hotels in Tirol, schrieben sich beide Wellness-Tester sogleich in den vielversprechenden Anfänger Walking Kurs ein. Mit der freudigen Erwartung, sich nicht nur gesund und sportlich zu bewegen, sondern auch die Schönheiten der Tiroler Bergwelt zu erkunden, erschienen beide Tester ausgelassen und fröhlich zu ihrer ersten offiziellen Walking-Stunde. Die Teilnehmerzahl des Einführungskurses war recht übersichtlich und beschränkte sich lediglich auf die beiden Wellness-Tester, eine sympathische Dame um die 70 und die Kursleiterin Siglinde. Hoch motiviert, bewaffnete sich die kleine Truppe mit Stöcken und Handschuhen und folgte Siglinde in den Garten des Hauses, um von dort zu Fuß die Tiroler Bergwelt zu bezwingen. So dachten sich jedenfalls die beiden Wellness-Tester, die fest entschlossen waren, heute ihren verloren gegangenen sportlichen Stolz wiederzuerlangen. Doch Siglinde hatte anderes mit den Frischlings-Walkern vor: Nämlich zunächst einmal einige Trockenübungen im Garten vor dem großen Ruhe-Pavillon des Wellness-Refugiums. Gefolgt von den amüsierten Blicken, der Hotel-Gäste , war die erste Aufgabe, die es zu bewerkstelligen galt, in die Walking-Handschuhe zu schlüpfen und den richtigen Umgang mit den Stöcken zu üben.

Die Wellnesshotel-Tester kapitulierten vor den Walking Stöcken

Voller Elan versuchten die Tester ihre Handschuhe überzustreifen, doch es hakte und zwickte an allen Ecken und Enden und die so trivial lautende Ansage „Schlüpft in Eure Handschuhe“ gestaltete sich schwieriger als anfänglich gedacht und drohte bereits die gesamte „Operation Walking“ zu gefährden. Nach einigem hin und her kapitulierten die Wellness-Tester und baten Siglinde um ihre fachkundige Hilfe. Kopfschüttelnd und schon ein wenig in Rage, entgegnete Siglinde mit ironischstem Unterton, ob die Tester sie denn auf den Arm nehmen wollten, denn bisher hätten es alle Teilnehmer ihres Kurses geschafft, die Hürde des Handschuhe Anziehens erfolgreich zu überwinden. Die Tester verneinten verlegen und gaben zu verstehen, dass sie tatsächlich Siglindes tatkräftige Unterstützung benötigten. Siglinde half den Testern widerwillig und nun hieß es mit Schwung die ca. 6 m lange Anfänger Walking-Fläche vor dem Wellness-Refugium fachgerecht zu „erlaufen“ und dabei die Stöcke rhythmisch vor und zurück zu schwingen. Dies erschien den Testern kinderleicht, denn die 70 jährige Mitstreiterin ging bereits in die fünfte Walking-Runde. Doch schon bei den ersten Stock-Schwüngen schrie die mittlerweile fassungslose Siglinde die beiden Tester an, dass dies keinesfalls die richtige Walking-Stock-Schwung-Technik wäre und man ihren Ausführungen doch aufmerksamer folgen solle. Als sich dann bei dem einen Wellness-Tester in der Aufregung der Handschuh löste und er über einen seiner beiden Stöcke fiel, verlor Siglinde jegliche Contenance und entgegnete fassungslos, sie habe noch niemals in ihrem Leben als Walking Lehrerin zwei so „patscherte“ Leute wie die beiden Wellness Tester gesehen und sie müsste an dieser Stelle den Walking Kurs leider abbrechen. Zutiefst gekränkt und beleidigt fügte sie noch hinzu, dass sie wirklich das Gefühl habe, von den beiden Testern verhohnepipelt zu werden. Nun wurden die Tester noch verzweifelter, denn ihre traumatischen Jugend-Erlebnisse drohten sich, 20 Jahre nach dem Schulsport, zu wiederholen und sie versicherten Siglinde, dass sie es niemals wagen würden, sich mit ihr einen Spaß zu erlauben und sie baten sie für Ihre Walking-Unfähigkeit offiziell um Verzeihung. Mit diesen letzten Sätzen wurde der Walking-Kurs abgebrochen und die beiden Tester begaben sich auf einen langen Spaziergang und erkundeten zu Fuß, allerdings ohne zu walken, die Schönheiten Tirols.

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Autor: Emily am 10.07.2014 um 11:34

24. Januar 2013

Melanie Eckstaller gewinnt das Blogger Gewinnspiel

Die glückliche Wellness Heaven Gewinnerin: Melanie Eckstaller

Die glückliche Wellness Heaven Gewinnerin: Melanie Eckstaller

Der Wellness Heaven® Hotel Guide veranstaltete vor kurzem ein Blogger Gewinnspiel.
Wir erhielten über 120 Einsendungen von Bloggern aus vielen verschiedenen Bereichen wie Mode, Lifestyle, Wellness, Gesundheit und Tourismus.

Die Wellness Heaven® Redaktion bedankt sich für alle Blog-Beiträge und Einsendungen.

Unter allein Einsendungen wurde nun die Gewinnerin per Losverfahren ermittelt.

Wir gratulieren Frau Melanie Eckstaller aus Wasserburg am Inn. Sie gewinnt das Wellness Wochenende in **** Krumers Post Hotel & Spa im Wert von 812 €. Dieses Hotel wurde bereits letztes Jahr von den Wellness Heaven® Testern mit 9.0 von 10 Wellness Heaven® Sternen bewertet, und hat damit im Test sehr gut abgeschnitten.

Melanie Eckstaller betreibt den Blog trampelpfade.com. Neben allgemeinen Themen zu Diät, Entspannung und Lifestyle finden sich hier auch erheiternde Artikel zu "Hyperlinks [und] mal ein paar grundsätzliche Gedanken".

Wir wünschen Frau Eckstaller ein angenehmes Wellness Wochenende in Tirol.

Allen anderen Wellness & Lifestyle Bloggern, die an unserer Aktion teilgenommen haben, möchten wir versprechen: es war sicher nicht unser letztes Blogger Gewinnspiel.

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Autor: Tassilo Keilmann am 24.01.2013 um 11:41

19. Juni 2012

Die schönsten Strände Sardiniens – getestet von Wellness Heaven®

Cala Goloritzé, Cala Mariolu oder Cala Luna auf Sardinien zählen zu den Top 10 Stränden der Welt. Hier erfährt man Karibik-Feeling par excellence – und das nur eine kurze Flugstunde von Deutschland entfernt  (von Memmingen beispielsweise ab 19 EUR mit Ryanair).  Vom Hafen von Arbatax auf Sardinien starteten die Tester von Wellness Heaven mit dem Boot Ihre unglaublich maritime Erkundungstour, die sie vorbei an surreal anmutenden Felsformationen zu den schönsten Stränden Sardiniens führte.

An diesen magischen Orten erstrahlt das Tyrrhenische Meer in einer türkisblauen und smaragdgrünen Farbe, die eine fast schon unnatürlich erscheinende Leuchtkraft besitzt. Hier wähnt man sich nicht mehr in Europa, sondern vielmehr an einem karibischen oder gar maledivischen Kleinod. Um diese eindrucksvollen Buchten, in brillantem Lapislazuliblau schimmernd, und die weißen Kiesstrände in ihrer vollen Schönheit zu genießen, empfiehlt Wellness Heaven einen Sardinien Urlaub im einzigartigen Hotel Monte Turri im Arbatax Park Resort. Wer hier logiert, sollte sich Tagesausflüge zu den nahegelegenen Traum-Buchten keinesfalls entgehen lassen.

Der Testbericht des Monte Turri Hotels wurde im Wellness Heaven® Guide bereits publiziert.

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Autor: Tassilo Keilmann am 19.06.2012 um 18:23

26. Februar 2012

Wellness Heaven® TV Spot

Dieser Wellness Heaven® TV Spot wird derzeit im Fernsehen ausgestrahlt.
Insgesamt erreichen wir damit 10 Millionen Haushalte:

Viel Spaß beim Wellness Heaven® TV.

>> Wellnesshotels im Guide
>> Wellnesshotels in Deutschland
>> Wellnesshotels in Österreich
>> Wellnesshotels in Italien
>> Wellnesshotels auf den Malediven

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Autor: Tassilo Keilmann am 26.02.2012 um 09:04

15. Februar 2012

Entdecken Sie 2012 Ihre Talente und leben Sie Ihre Stärken

Bildnachweis: Grand SPA Resort A-ROSA Kitzbühel

In jedem Menschen steckt eine Vielzahl unterschiedlichster Begabungen. Allerdings haben viele von uns verlernt, diese Talente auch wirklich zu nutzen und ein Leben zu führen, das den eigenen Stärken entspricht. Wer als Kind noch davon überzeugt war Autor zu werden, entscheidet sich als junger Erwachsener bei der Berufswahl dann doch lieber für eine solide Ausbildung und beginnt häufig ein BWL- oder Jura-Studium. Denn die Gefahr, als arbeitsloser Germanist ein unglückliches Dasein zu fristen erscheint bei der Entscheidung zu groß. Und wer erst einmal einige Jahre im Berufsalltag steckt, vergisst leicht einmal die Kindheits-Präferenzen und auch Hobbies aus früheren Tagen. Nach Jahren der Sozialisierung und dem Druck, mit dem erwählten Beruf auch ausreichend Geld für den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten, ist das Ziel der Selbstverwirklichung in den Hintergrund getreten. Wellness Heaven möchte Ihnen im Folgenden zeigen, wie Sie im neuen Jahr 2012 Ihre verschütteten Talente aus dem Dornröschenschlaf erwecken und ein Leben gemäß Ihren Stärken führen können.

Die eigenen Stärken lassen sich in der folgenden Formel ausdrücken:

Stärke = Talent + Wissen + Können.

Doch was sind die eigenen Talente? In Zeiten des Understatements, ist es beinahe salonfähiger geworden, sich selbst als vollkommen talentfrei zu bezeichnen als mit den eigenen Stärken zu kokettieren. Denn „Eigenlob stinkt“ für gewöhnlich und nicht selten läuft man Gefahr, beim Erwähnen des angeborenen oder erworbenen Könnens als Angeber zu gelten. Kein Wunder also, dass man, gefragt nach den eigenen Stärken, oft erst einmal ins Straucheln gerät. Die Beantwortung der nachstehenden Fragen wird Ihnen helfen,  Ihre verborgenen Talente zu identifizieren und 2012 mehr Zeit und Engagement in diese Fähigkeiten zu investieren, sodass sie aus Ihrer Begabung eine wirkliche Stärke entwickeln und diese in Ihrem beruflichen oder privaten Alltag integrieren können. Nehmen Sie also Papier und Stift zur Hand und gehen Sie folgenden Fragen auf den Grund:

I) Welche positiven Charaktereigenschaften zeichnen Sie Ihrer Meinung nach aus?
Notieren sie hier mindestens 10- 15 Eigenschaften, die Sie als Person positiv charakterisieren und Sie einzigartig machen. Ihre fürsorgliche Ader kann hier genauso erwähnt werden, wie Ihr Hang zum Perfektionismus, Ihre Offenheit anderen gegenüber oder Ihr Sinn für Humor.

II) Welche Hobbys oder Interessen haben Sie? Womit verbringen Sie gerne Ihre Zeit?
Sie arbeiten täglich neun bis zehn Stunden, erledigen am Abend den Haushalt und fallen dann hundemüde ins Bett, sodass Sie eigentlich gar keine Zeit für ein Hobby oder gar Urlaub haben? Wenn dies der Fall ist, überlegen Sie sich, für welche Dinge Sie allgemein Interesse hegen oder welche Tätigkeiten Sie generell gerne und Ihrer Meinung auch gut machen? Bei welchen Aktivitäten verlieren Sie sogar das Zeitgefühl und vergessen alles um sich herum?

III) Welche Talente, Hobbies oder Lebensträume hatten Sie als Kind?
Versuchen Sie sich selbst zu erinnern, welche Begabungen in Ihnen als Kind steckten?  Waren Sie Gang-Anführer oder Ideengeber einfallsreicher Spiele? Welche Hobbies haben Ihnen Freude bereitet? Waren Sie in einer Theater-AG oder begeisterte Ballett-Tänzerin? Welche Lebensträume oder Berufswünsche hatten Sie als Kind? Bringen Sie bei diesen Fragen alles zu Papier, woran Sie sich erinnern und fragen Sie gegebenenfalls auch Ihre Eltern und Geschwister.

IV) Welche Stärken sehen andere bei Ihnen? Wie werden Sie von Ihren Mitmenschen wahrgenommen?
Fragen Sie Personen aus Ihrem näheren Umfeld wie z.B. Ihren Partner, Freunde, Kollegen oder sogar Vorgesetzte, welche Eigenschaften oder  Begabungen Sie an Ihnen besonders schätzen?

V) Was haben Sie bisher in Ihrem Leben erreicht und welche Herausforderungen haben Sie bereits erfolgreich gemeistert?
Schauen Sie zurück auf Ihr Leben und Ihre Erfolge. Worin waren Sie bisher besonders gut und was hat Ihnen Freude bereitet? Dies können Fächer in der Schule, während der Ausbildung oder auch Kurse an der Uni gewesen sein. Welche Tätigkeiten mochten Sie bei Ihren bisherigen oder Ihrem aktuellen Job besonders?

VI) Wie stellen Sie sich Ihr perfektes Leben vor? Was sind Ihre Träume und Lebensziele?
Wie sähe Ihr perfektes Leben aus? Welchen Beruf würden Sie gerne ergreifen, um ein glückliches, erfülltes und selbst verwirklichendes Leben zu führen? Ihre Vorstellung muss nicht unbedingt realistisch sein. Würden Sie gerne ein Café eröffnen? Am Theater arbeiten? Oder als Reisender die Welt erkunden? Was möchten Sie in Ihrem Leben gerne noch erreichen? Was ist Ihnen wichtig? Oft ist schon die Überlegung, welcher Tätigkeit Sie gerne in Ihrem Leben nachkommen würden, der Anfang von wegweisenden und lebensverändernden Entscheidungen.

Nach der Beantwortung dieser Fragen, werden Sie Ihre eigenen Talente wesentlich besser einzuschätzen wissen. Viele Menschen verbringen Ihr Leben lang viel Zeit und Mühe mit einer Tätigkeit, die ihnen nur wenig Freude bereitet und nicht ihren Talenten entspricht, allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Andere wiederum investieren nur einen minimalen Aufwand und erzielen ein maximales Ergebnis, weil sie sich mit einer Arbeit beschäftigen, die Ihnen leicht fällt und Spaß macht. Hat man sein Talent nämlich entdeckt, gibt es eigentlich nichts Schöneres als sich Wissen rund um die eigene Begabung anzueignen und sein Talent zu perfektionieren. Genauso sollte es auch sein. Und falls Sie Talente besitzen, die Sie nicht sofort in Ihrem professionellen Leben einsetzen können, so doch sicherlich in Ihrem privaten. Und vielleicht ergibt sich eines Tages ja doch die Möglichkeit, Ihr Hobby zum Beruf zu machen.  Wellness Heaven wünscht Ihnen auf jeden Fall viel Spaß und Erfolg bei der Entdeckung der eigenen Talente und dem Ausbau Ihrer Stärken. 2012 wird ein ganz besonderes Jahr für Sie!

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Autor: Emily am 15.02.2012 um 13:22

7. Februar 2012

Evaluierung Ski & Spa: The Cambrian Adelboden im Berner Oberland

Adelboden, Berner Oberland, Schweiz

Adelboden, Berner Oberland, Schweiz

Die Tester von Wellness Heaven® evaluierten das traumhafte Wellnesshotel The Cambrian Hotel & Spa in Adelboden in der Schweiz.

Mit 9.2 Wellness Heaven® Sternen hat das Hotel im Test sehr gut abgeschnitten.

>> Hotelbewertung The Cambrian

Zudem wurde das Skigebiet Adelboden-Lenk, das den Skifahrer auf 220 Pistenkilometern und herausfordernden Abfahrten durch eine traumhafte Bergwelt führt, evaluiert.

>> Skigebiet Test Adelboden

Hier können Sie das Video, das unsere Tester bei der roten Abfahrt von Lavey nach Geils aufgenommen haben, ansehen:

>> Video: Skigebiet Adelboden Test

 

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Autor: Tassilo Keilmann am 07.02.2012 um 13:12

2. Oktober 2011

Kulinarische Camouflage: Der Saurüssel im Muschelmantel

Als Wellness-Tester ist man stetig auf der Suche nach körperlicher Erholung und geistiger Inspiration. Letzterer begegnet der Wellnesshotel-Tester gerne auf erfrischenden Spaziergängen, bei wohltuenden Massagen oder während eines Gala Menüs in einem der vorzüglichen Tiroler Hideaways. Denn nichts ist für den Wellness-Tester inspirierender, ja sogar sinnlicher als das Degustieren exotischer Speisen.

Interalpen Hoteltest Gourmet

Der erfahrene Tester von  Wellnesshotels, der selbstverständlich Gourmet und Kosmopolit zugleich ist und  schon so manche kulinarische Exkursion bewältigte, sucht den feinschmeckerischen Kick: Mit Schnecken, oder Froschschenkeln kann man ihn nicht mehr locken. Algen oder gar Skorpione wurden bereits verkostet. Je fremdartiger und exotischer eine Speise erscheint, desto inspirierender. Innovativ und kreativ muss ein exquisites Mahl zubereitet sein, um den Wellness-Tester von heute noch in Erstaunen zu versetzen.

Besonders interessant wird es, wenn zwei erfahrene Wellness-Tester von Welt beim abendlichen Gourmet-Menü mit ihren individuellen Geschmacks-Interpretationen aufeinandertreffen. Schon beim Frühstück, während der fruchtig, frische Orangensaft noch auf unserer Zunge zerging, fieberten mein Begleiter und ich mit Ungeduld dem kulinarischen Feuerwerk, das an diesem Abend unsere Gaumen in Wonne versetzen sollte, entgegen. Mit großer Vorfreude studierten wir die beeindruckende Speisekarte des exquisiten 8-Gänge-Gala Menüs, das uns in weniger als zehn Stunden serviert werden sollte. Verheißungsvolle Gerichte wie Crème Brulée von der Foie Gras oder in Honig marinierte Wildtaubenbrüstchen an Pommes Pont Neuf in Rotwein-Jus versetzten uns schon vor Beginn des eigentlichen Dîners in ekstatische Verzückung.

Saurüssel im Tagliatelle-Nest

Nach einem unvergleichlich golden, schillernden Herbsttag, den wir während einer ausgedehnten Wanderung mit anschließendem Saunieren und Dampfbaden genossen, war der große Moment gekommen, der den herrlichen Tag krönen sollte: Wir betraten mit knurrendem Magen und unermesslicher Neugier die heiligen Hallen, den Tempel des lukullischen Genusses, das Gourmet-Restaurant. Sowohl der Chef de Rang als auch der Demi Chef de Rang empfingen uns mit charmanter Galanterie und eskortierten uns an einen sublim gedeckten Tisch. Das Dinner startete vielversprechend mit einem Amuse Bouche der Superlative: einer Trilogie von der Bachforelle an Austern-Vinaigrette. Und auch die darauffolgenden Gänge waren eine Offenbarung. Jeder Bissen bezeugte die Kreativität und den Einfallsreichtum des Chefs de Cuisine und seiner Küchenbrigade. Und plötzlich stand es vor uns das Gericht des Abends, das unsere Gemüter erhitzen und unsere einträchtige Harmonie entzweien sollte. Bereits während des Tages spannungsvoll erwartet, schauten wir nun beide hinab auf den knusprigen Saurüssel im Tagliatelle-Nest gebettet.

Zunächst kostete mein Begleiter und raunte mir euphorisiert entgegen „Welch himmlisches Meeresgetier, bei diesem Gericht schmeckt man ja wahrlich den Ozean heraus.“ Von seinem glücklichen Frohlocken angesteckt, probierte ich nun ebenfalls den ersten Happen. Auch mir mundete das Gekostete sehr, doch ich schmeckte eher Wiesen- und Weidenaromen als Salzwasser-Noten. Genau dies tat ich auch kund. Je mehr wir von der vorzüglichen, wenn auch etwas eigenwilligen Gourmet-Kreation verspeisten, desto intensiver diskutierten, ja stritten wir sogar. Während mein Begleiter davon überzeugt war, eine seltene Muschel oder eine rare Fisch-Spezies mit dem Namen Saurüssel kredenzt bekommen zu haben, versteifte ich mich in die Vorstellung gerade eine Innerei eines Paarhufers verspeist zu haben. Für meinen Begleiter war es sonnenklar, ein Saurüssel war genau wie ein Wolfsbarsch maritimer Herkunft. Ich stimmte ihm leider nicht zu. Nur in einem waren wir uns beide einig, was auch immer es war, wir hatten es noch nie zuvor in unserem Leben verspeist. Kurz bevor der immer stärker werdende Dissens unsere junge Liebe und Freundschaft zerstörte, zog mein Begleiter die Notbremse und winkte den Chef de Rang herbei. Dieser eilte dienstbeflissen zu uns und blickte uns mit sorgenvoller Miene an. Sensibel wie er war, spürte er wohl, dass unser junges Glück gerade in Gefahr schwebte und er uns dringend helfen musste. Mein Begleiter räusperte sich, ihm war wohl bewusst, dass seine Frage etwas heikel war. Denn die Geschmacksknospen eines Wellness-Testers, rühmen sich ja gerade für ihre Treffsicherheit in Sachen fachkundiger Speisen-Identifikation. Er räusperte sich also und fragte mit dennoch selbstbewusster Stimme: „Sagen Sie, das Hauptgericht war ganz vorzüglich, um was für eine Muschel handelte es sich denn genau?“ Der Oberkellner zuckte nervös mit seinem linken Auge und verstand ganz offensichtlich unsere Frage nicht, denn er entgegnete nur „Wie meinen Sie das jetzt, wir servierten Ihnen soeben einen knusprigen Saurüssel im Tagliatelle-Bett?“ Aufgrund unserer preußischen Herkunft brachte uns diese Antwort leider immer noch keine Erleuchtung. Dies merkte auch der Kellner und fügte nun mit einem schelmischen Lächeln hinzu  „Für  Sie als Deutscher ist ein Tiroler Saurüssel vielleicht besser verständlich als SCHWEINENASE.“ Ich klatschte verzückt in die Hände und schaute meinen Begleiter triumphierend an. Denn mit meiner Mutmaßung die Innerei eines Paarhufers verspeist zu haben, lag ich deutlich näher als mein Begleiter. Es lebe die Inspiration und Kreativität der Spitzenköche in der Wellness-Gastronomie.

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Autor: Emily am 02.10.2011 um 11:21

1. Mai 2009

Mozart 007

A Little Nightmare Music

Igudesman and Joo
Upcoming concert: 17. Mai 09, Wiesbaden

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Autor: Tassilo Keilmann am 01.05.2009 um 10:44

5. Januar 2009

Die Reise der Suchmaschine nach Madivaru Island

Neulich begegnete ich einer Suchmaschine auf Madivaru Island. Sie hatte die Wasservilla neben mir gebucht.
Wir kamen kurz ins Gespräch und sie erzählte mir von ihrem ständigen Overflow an Wellness-Texten. Sie musste in ihrer Suchmaschinen-Karriere schon so viele solcher widerwärtiger Texte verdauen, dass sie chronisch unter Bauchweh litt und daher natürlich einen Erholungs-Urlaub bei Wellness Heaven buchen musste. Ausserdem tat ihr der Rücken vom ständigen Crawlen weh, und der Arzt für Suchmaschinenheilkunde (Dr. Quality Rater) riet zu anti-rheumatischen Treatments im warmen maledivischen Sand.
Das Schnorcheln auf Madivaru Island gefiel ihr ganz gut. Aber als sie die vielen chaotischen Fische umherschwimmen sah, geriet sie wieder in einen Critical Overflow. Sie konnte diese ganzen bunten Vorgänge nicht ordnen, außerdem war ihr durch den Wellengang auch schon ein wenig übel, und sie hatte heftigen Schüttelfrost an den SERPs. Das mögen Suchmaschinen gar nicht. Ich riet ihr mal ihren Cache zu entleeren. Das machen wir Wellnesshotel-Tester nämlich auch immer so.
Am nächsten Tag ging es ihr schon besser, und sie schaltete kontextrelevante Werbung auf ihren Suchresultat-Seiten, um den sofortigen Rückflug nach Mountain View zu finanzieren. Das ist von Madivaru Island gesehen genau auf der gegenüberliegenden Seite der Erde! Nach wenigen Clicks ihrer Seelenverwandten hatte sie den Flugpreis vorfinanziert.
Nach ihrem Urlaubs-Desaster auf Madivaru Island entschied sie sich, den Wellness Heaven PageRank aufs schärfste abzuwerten, die Suchresultate dabei aber nicht anzutasten.
Die Suchmaschine weinte ein wenig, weil sie das Paradies auf Madivaru so frühzeitig hatte verlassen müssen. Und weil sie nur ungern PageRanks künstlich abwertete. Nur widerwillig fing sie nun wieder an zu crawlen und zu verdauen, neue Wellness Texte, lächerliche Werbebotschaften und wieder so aufgeblasene Hotel-Testberichte. Dabei genoss sie die kalifornische Sonne und die klare Meeresluft. Beides war ihr auf Dauer jedoch zu kühl. Auch wenn sie Fische im allgemeinen verabscheute, sie sehnte sich wieder nach der kristallklaren Lagune von Madivaru mit lieblich rauschendem Wellengeplätscher. Sie sehnte sich nach barfüßigen Google-Meerjungfrauen in paradiesischen Outfits, und nach dem freundlichen Service der Malediver, die ihr ans Prozessor-Herz gewachsen waren. Ihr Verlangen stieg ins Unermessliche. Sie konnte nicht anders.
Und crawlte das Buchungs-Formular von Wellness Heaven.


Tassilo Keilmann, Wellneshotel-Tester

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Autor: Tassilo Keilmann am 05.01.2009 um 13:48