28. Februar 2013

Powder Test & Spa in Obergurgl-Hochgurgl im Ötztal

Die Wellness Heaven® Tester berichten diesmal aus dem sportlichen Skigebiet Obergurgl-Hochgurgl im Ötztal. Das Hotel Riml erhielt in der Wertung 9.0 Wellness Heaven® Sterne. Im folgenden präsentieren wir Ihnen Bilder direkt aus dem Skigebiet, und ein Video von der höchstgelegenen Abfahrt "Schermer" (Start bei ca. 2.950m).

Unsere Tester evaluierten unter anderem die Schermer-Abfahrt im Skigebiet Obergurgl-Hochgurgl, die auf fast 3.000 Metern Höhe beginnt.
Hier ein Video der Abfahrt von gestern (27.02.2013):

In diesem Bezug sei auch auf das Skifinish im Skigebiet Obergurgl hingewiesen. In der Woche vom 14.-21. April 2013 erhält der Ski & Spa Afficionado nicht nur günstige Skipässe, sondern kommt auch in den Genuss zahlreicher Events & Aktivitäten des Obergurgler Specials "Firn, Fun & Fire".

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Autor: Tassilo Keilmann am 28.02.2013 um 14:52

26. Juni 2012

Die schönste Halbinsel Sardiniens – Das Hotel Monte Turri im Arbatax Park Resort

Wellness Heaven testet für Sie das Hotel Monte Turri im Arbatax Park Resort, das sich als wahres Juwel und echter Geheimtipp für Natur- und Tierliebhaber, Meer-und Spa-Afficionados und Freunde der italienischen Küche entpuppt.

Weltweit ist kein anderes Resort mit dem Hotel Monte Turri auf Sardinien vergleichbar. Denn die malerischen Buchten und Strände Sardiniens, unzählige Begegnungen mit wilden Rehen, Eseln, Flamingos oder Papageien, verschiedenste Poollandschaften mit faszinierenden Ausblicken und eine exquisite sardische Küche gestalten einen Wellness-Urlaub im Hotel Monte Turri so einzigartig und unvergleichlich. Wer sardische Authentizität, Originalität, Ruhe und Weltabgeschiedenheit liebt, ist hier goldrichtig. An diesem, von der Welt entrückten Ort, fühlt man sich wie in einem Paradies. Dieses Hotel erscheint zeitlos und schmiegt sich harmonisch in die Naturschönheiten Sardiniens. Es besticht nicht durch einen avantgardistischen Style oder durch eine nach Aufmerksamkeit heischende Architektur, sondern durch einen ganz eigenen natürlichen und ursprünglichen Charme, der sich dem Auge des Betrachters durch unendlich viele, liebevolle Details und selbstverständlich durch die natürliche Anziehungskraft der sardischen Landschaft erschließt. Gäbe es 11 anstatt der nur 10 Wellness Heaven Sterne für die perfekte Location, so könnte sich das Hotel Monte Turri im Arbatax Park Resort sicher sein, diese zu erhalten.

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Autor: Tassilo Keilmann am 26.06.2012 um 10:57

5. Oktober 2011

Re-Evaluierung des Schloss Elmau

Schloss Elmau

Bei der zweiten Evaluierung des Schloss Elmau im Oktober 2011 konnte das zu den Leading Hotels of the World zählende Wellnesshotel erneut überzeugen. Besonders begeisterte das hohe Service-Niveau des Hauses, das nun ebenfalls mit zehn von zehn Wellness Heaven Sternen bewertet wurde. Die Kategorien Wellness, Kulinarik, Lage und Umgebung verdienen es weiterhin als exzellent bezeichnet zu werden. Somit bleibt das Schloss Elmau, das unter der professionellen Ägide des charismatischen Amerikaners Nikolai Bloyd geführt wird, die beste Wellness Heaven Destination in Deutschland. Hier finden Sie die umfassende Hotelbewertung des Schloss Elmau.

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Autor: Emily am 05.10.2011 um 19:17

2. Oktober 2011

Kulinarische Camouflage: Der Saurüssel im Muschelmantel

Als Wellness-Tester ist man stetig auf der Suche nach körperlicher Erholung und geistiger Inspiration. Letzterer begegnet der Wellnesshotel-Tester gerne auf erfrischenden Spaziergängen, bei wohltuenden Massagen oder während eines Gala Menüs in einem der vorzüglichen Tiroler Hideaways. Denn nichts ist für den Wellness-Tester inspirierender, ja sogar sinnlicher als das Degustieren exotischer Speisen.

Interalpen Hoteltest Gourmet

Der erfahrene Tester von  Wellnesshotels, der selbstverständlich Gourmet und Kosmopolit zugleich ist und  schon so manche kulinarische Exkursion bewältigte, sucht den feinschmeckerischen Kick: Mit Schnecken, oder Froschschenkeln kann man ihn nicht mehr locken. Algen oder gar Skorpione wurden bereits verkostet. Je fremdartiger und exotischer eine Speise erscheint, desto inspirierender. Innovativ und kreativ muss ein exquisites Mahl zubereitet sein, um den Wellness-Tester von heute noch in Erstaunen zu versetzen.

Besonders interessant wird es, wenn zwei erfahrene Wellness-Tester von Welt beim abendlichen Gourmet-Menü mit ihren individuellen Geschmacks-Interpretationen aufeinandertreffen. Schon beim Frühstück, während der fruchtig, frische Orangensaft noch auf unserer Zunge zerging, fieberten mein Begleiter und ich mit Ungeduld dem kulinarischen Feuerwerk, das an diesem Abend unsere Gaumen in Wonne versetzen sollte, entgegen. Mit großer Vorfreude studierten wir die beeindruckende Speisekarte des exquisiten 8-Gänge-Gala Menüs, das uns in weniger als zehn Stunden serviert werden sollte. Verheißungsvolle Gerichte wie Crème Brulée von der Foie Gras oder in Honig marinierte Wildtaubenbrüstchen an Pommes Pont Neuf in Rotwein-Jus versetzten uns schon vor Beginn des eigentlichen Dîners in ekstatische Verzückung.

Saurüssel im Tagliatelle-Nest

Nach einem unvergleichlich golden, schillernden Herbsttag, den wir während einer ausgedehnten Wanderung mit anschließendem Saunieren und Dampfbaden genossen, war der große Moment gekommen, der den herrlichen Tag krönen sollte: Wir betraten mit knurrendem Magen und unermesslicher Neugier die heiligen Hallen, den Tempel des lukullischen Genusses, das Gourmet-Restaurant. Sowohl der Chef de Rang als auch der Demi Chef de Rang empfingen uns mit charmanter Galanterie und eskortierten uns an einen sublim gedeckten Tisch. Das Dinner startete vielversprechend mit einem Amuse Bouche der Superlative: einer Trilogie von der Bachforelle an Austern-Vinaigrette. Und auch die darauffolgenden Gänge waren eine Offenbarung. Jeder Bissen bezeugte die Kreativität und den Einfallsreichtum des Chefs de Cuisine und seiner Küchenbrigade. Und plötzlich stand es vor uns das Gericht des Abends, das unsere Gemüter erhitzen und unsere einträchtige Harmonie entzweien sollte. Bereits während des Tages spannungsvoll erwartet, schauten wir nun beide hinab auf den knusprigen Saurüssel im Tagliatelle-Nest gebettet.

Zunächst kostete mein Begleiter und raunte mir euphorisiert entgegen „Welch himmlisches Meeresgetier, bei diesem Gericht schmeckt man ja wahrlich den Ozean heraus.“ Von seinem glücklichen Frohlocken angesteckt, probierte ich nun ebenfalls den ersten Happen. Auch mir mundete das Gekostete sehr, doch ich schmeckte eher Wiesen- und Weidenaromen als Salzwasser-Noten. Genau dies tat ich auch kund. Je mehr wir von der vorzüglichen, wenn auch etwas eigenwilligen Gourmet-Kreation verspeisten, desto intensiver diskutierten, ja stritten wir sogar. Während mein Begleiter davon überzeugt war, eine seltene Muschel oder eine rare Fisch-Spezies mit dem Namen Saurüssel kredenzt bekommen zu haben, versteifte ich mich in die Vorstellung gerade eine Innerei eines Paarhufers verspeist zu haben. Für meinen Begleiter war es sonnenklar, ein Saurüssel war genau wie ein Wolfsbarsch maritimer Herkunft. Ich stimmte ihm leider nicht zu. Nur in einem waren wir uns beide einig, was auch immer es war, wir hatten es noch nie zuvor in unserem Leben verspeist. Kurz bevor der immer stärker werdende Dissens unsere junge Liebe und Freundschaft zerstörte, zog mein Begleiter die Notbremse und winkte den Chef de Rang herbei. Dieser eilte dienstbeflissen zu uns und blickte uns mit sorgenvoller Miene an. Sensibel wie er war, spürte er wohl, dass unser junges Glück gerade in Gefahr schwebte und er uns dringend helfen musste. Mein Begleiter räusperte sich, ihm war wohl bewusst, dass seine Frage etwas heikel war. Denn die Geschmacksknospen eines Wellness-Testers, rühmen sich ja gerade für ihre Treffsicherheit in Sachen fachkundiger Speisen-Identifikation. Er räusperte sich also und fragte mit dennoch selbstbewusster Stimme: „Sagen Sie, das Hauptgericht war ganz vorzüglich, um was für eine Muschel handelte es sich denn genau?“ Der Oberkellner zuckte nervös mit seinem linken Auge und verstand ganz offensichtlich unsere Frage nicht, denn er entgegnete nur „Wie meinen Sie das jetzt, wir servierten Ihnen soeben einen knusprigen Saurüssel im Tagliatelle-Bett?“ Aufgrund unserer preußischen Herkunft brachte uns diese Antwort leider immer noch keine Erleuchtung. Dies merkte auch der Kellner und fügte nun mit einem schelmischen Lächeln hinzu  „Für  Sie als Deutscher ist ein Tiroler Saurüssel vielleicht besser verständlich als SCHWEINENASE.“ Ich klatschte verzückt in die Hände und schaute meinen Begleiter triumphierend an. Denn mit meiner Mutmaßung die Innerei eines Paarhufers verspeist zu haben, lag ich deutlich näher als mein Begleiter. Es lebe die Inspiration und Kreativität der Spitzenköche in der Wellness-Gastronomie.

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Autor: Emily am 02.10.2011 um 11:21