5. Oktober 2011

Re-Evaluierung des Schloss Elmau

Schloss Elmau

Bei der zweiten Evaluierung des Schloss Elmau im Oktober 2011 konnte das zu den Leading Hotels of the World zählende Wellnesshotel erneut überzeugen. Besonders begeisterte das hohe Service-Niveau des Hauses, das nun ebenfalls mit zehn von zehn Wellness Heaven Sternen bewertet wurde. Die Kategorien Wellness, Kulinarik, Lage und Umgebung verdienen es weiterhin als exzellent bezeichnet zu werden. Somit bleibt das Schloss Elmau, das unter der professionellen Ägide des charismatischen Amerikaners Nikolai Bloyd geführt wird, die beste Wellness Heaven Destination in Deutschland. Hier finden Sie die umfassende Hotelbewertung des Schloss Elmau.

Tags: , , ,
Autor: Emily am 05.10.2011 um 19:17

2. Oktober 2011

Kulinarische Camouflage: Der Saurüssel im Muschelmantel

Als Wellness-Tester ist man stetig auf der Suche nach körperlicher Erholung und geistiger Inspiration. Letzterer begegnet der Wellnesshotel-Tester gerne auf erfrischenden Spaziergängen, bei wohltuenden Massagen oder während eines Gala Menüs in einem der vorzüglichen Tiroler Hideaways. Denn nichts ist für den Wellness-Tester inspirierender, ja sogar sinnlicher als das Degustieren exotischer Speisen.

Interalpen Hoteltest Gourmet

Der erfahrene Tester von  Wellnesshotels, der selbstverständlich Gourmet und Kosmopolit zugleich ist und  schon so manche kulinarische Exkursion bewältigte, sucht den feinschmeckerischen Kick: Mit Schnecken, oder Froschschenkeln kann man ihn nicht mehr locken. Algen oder gar Skorpione wurden bereits verkostet. Je fremdartiger und exotischer eine Speise erscheint, desto inspirierender. Innovativ und kreativ muss ein exquisites Mahl zubereitet sein, um den Wellness-Tester von heute noch in Erstaunen zu versetzen.

Besonders interessant wird es, wenn zwei erfahrene Wellness-Tester von Welt beim abendlichen Gourmet-Menü mit ihren individuellen Geschmacks-Interpretationen aufeinandertreffen. Schon beim Frühstück, während der fruchtig, frische Orangensaft noch auf unserer Zunge zerging, fieberten mein Begleiter und ich mit Ungeduld dem kulinarischen Feuerwerk, das an diesem Abend unsere Gaumen in Wonne versetzen sollte, entgegen. Mit großer Vorfreude studierten wir die beeindruckende Speisekarte des exquisiten 8-Gänge-Gala Menüs, das uns in weniger als zehn Stunden serviert werden sollte. Verheißungsvolle Gerichte wie Crème Brulée von der Foie Gras oder in Honig marinierte Wildtaubenbrüstchen an Pommes Pont Neuf in Rotwein-Jus versetzten uns schon vor Beginn des eigentlichen Dîners in ekstatische Verzückung.

Saurüssel im Tagliatelle-Nest

Nach einem unvergleichlich golden, schillernden Herbsttag, den wir während einer ausgedehnten Wanderung mit anschließendem Saunieren und Dampfbaden genossen, war der große Moment gekommen, der den herrlichen Tag krönen sollte: Wir betraten mit knurrendem Magen und unermesslicher Neugier die heiligen Hallen, den Tempel des lukullischen Genusses, das Gourmet-Restaurant. Sowohl der Chef de Rang als auch der Demi Chef de Rang empfingen uns mit charmanter Galanterie und eskortierten uns an einen sublim gedeckten Tisch. Das Dinner startete vielversprechend mit einem Amuse Bouche der Superlative: einer Trilogie von der Bachforelle an Austern-Vinaigrette. Und auch die darauffolgenden Gänge waren eine Offenbarung. Jeder Bissen bezeugte die Kreativität und den Einfallsreichtum des Chefs de Cuisine und seiner Küchenbrigade. Und plötzlich stand es vor uns das Gericht des Abends, das unsere Gemüter erhitzen und unsere einträchtige Harmonie entzweien sollte. Bereits während des Tages spannungsvoll erwartet, schauten wir nun beide hinab auf den knusprigen Saurüssel im Tagliatelle-Nest gebettet.

Zunächst kostete mein Begleiter und raunte mir euphorisiert entgegen „Welch himmlisches Meeresgetier, bei diesem Gericht schmeckt man ja wahrlich den Ozean heraus.“ Von seinem glücklichen Frohlocken angesteckt, probierte ich nun ebenfalls den ersten Happen. Auch mir mundete das Gekostete sehr, doch ich schmeckte eher Wiesen- und Weidenaromen als Salzwasser-Noten. Genau dies tat ich auch kund. Je mehr wir von der vorzüglichen, wenn auch etwas eigenwilligen Gourmet-Kreation verspeisten, desto intensiver diskutierten, ja stritten wir sogar. Während mein Begleiter davon überzeugt war, eine seltene Muschel oder eine rare Fisch-Spezies mit dem Namen Saurüssel kredenzt bekommen zu haben, versteifte ich mich in die Vorstellung gerade eine Innerei eines Paarhufers verspeist zu haben. Für meinen Begleiter war es sonnenklar, ein Saurüssel war genau wie ein Wolfsbarsch maritimer Herkunft. Ich stimmte ihm leider nicht zu. Nur in einem waren wir uns beide einig, was auch immer es war, wir hatten es noch nie zuvor in unserem Leben verspeist. Kurz bevor der immer stärker werdende Dissens unsere junge Liebe und Freundschaft zerstörte, zog mein Begleiter die Notbremse und winkte den Chef de Rang herbei. Dieser eilte dienstbeflissen zu uns und blickte uns mit sorgenvoller Miene an. Sensibel wie er war, spürte er wohl, dass unser junges Glück gerade in Gefahr schwebte und er uns dringend helfen musste. Mein Begleiter räusperte sich, ihm war wohl bewusst, dass seine Frage etwas heikel war. Denn die Geschmacksknospen eines Wellness-Testers, rühmen sich ja gerade für ihre Treffsicherheit in Sachen fachkundiger Speisen-Identifikation. Er räusperte sich also und fragte mit dennoch selbstbewusster Stimme: „Sagen Sie, das Hauptgericht war ganz vorzüglich, um was für eine Muschel handelte es sich denn genau?“ Der Oberkellner zuckte nervös mit seinem linken Auge und verstand ganz offensichtlich unsere Frage nicht, denn er entgegnete nur „Wie meinen Sie das jetzt, wir servierten Ihnen soeben einen knusprigen Saurüssel im Tagliatelle-Bett?“ Aufgrund unserer preußischen Herkunft brachte uns diese Antwort leider immer noch keine Erleuchtung. Dies merkte auch der Kellner und fügte nun mit einem schelmischen Lächeln hinzu  „Für  Sie als Deutscher ist ein Tiroler Saurüssel vielleicht besser verständlich als SCHWEINENASE.“ Ich klatschte verzückt in die Hände und schaute meinen Begleiter triumphierend an. Denn mit meiner Mutmaßung die Innerei eines Paarhufers verspeist zu haben, lag ich deutlich näher als mein Begleiter. Es lebe die Inspiration und Kreativität der Spitzenköche in der Wellness-Gastronomie.

Tags: , , , , , ,
Autor: Emily am 02.10.2011 um 11:21

24. April 2010

Testbericht: Erdinger Therme

Erdinger Therme

Erdinger Therme

Die Erdinger Therme kann in ihrer Vielfalt und Abwechslungsreichtum nur mit Superlativen beschrieben werden. Das Saunaparadies der Thermenwelt Erding verwöhnt den SPA Afficionado mit 25 Saunenvarianten auf über 12.000 Quadratmetern.

Der Kreativität der SPA Architekten war beim Neubau 2007 offenbar keinerlei Grenzen gesetzt. Im originalgetreuen Nachbau des keltischen Stonehenge befindet sich die 90 Grad heiße Kelten-Thron-Sauna. Geübte Saunisten können hier gar den keltischen Thron im obersten Temperaturbereich besteigen und mit stoischer Ausdauer glänzen.

Die Tester von Wellness Heaven® empfehlen mit Nachdruck auch einen Besuch der geheimnisvollen Geysirhöhle. Bei aromatischen Dampfschwaden, wechselnden Lichteffekten, und relaxender Lounge-Musik schießt ein Geysir im erfrischenden Zentrum der Sauna fünf Meter in die Höhe.

Kontakt zur Therme Erding:

Saunawelt Erding

Saunawelt Erding

Therme Erding GmbH

Thermenallee 2

85435 Erding

Tel.: 08122 - 22 70 -200

Fax: 08122 - 22 70 -222

Tags: , , , , , ,
Autor: Tassilo Keilmann am 24.04.2010 um 14:10

5. Januar 2009

Die Reise der Suchmaschine nach Madivaru Island

Neulich begegnete ich einer Suchmaschine auf Madivaru Island. Sie hatte die Wasservilla neben mir gebucht.
Wir kamen kurz ins Gespräch und sie erzählte mir von ihrem ständigen Overflow an Wellness-Texten. Sie musste in ihrer Suchmaschinen-Karriere schon so viele solcher widerwärtiger Texte verdauen, dass sie chronisch unter Bauchweh litt und daher natürlich einen Erholungs-Urlaub bei Wellness Heaven buchen musste. Ausserdem tat ihr der Rücken vom ständigen Crawlen weh, und der Arzt für Suchmaschinenheilkunde (Dr. Quality Rater) riet zu anti-rheumatischen Treatments im warmen maledivischen Sand.
Das Schnorcheln auf Madivaru Island gefiel ihr ganz gut. Aber als sie die vielen chaotischen Fische umherschwimmen sah, geriet sie wieder in einen Critical Overflow. Sie konnte diese ganzen bunten Vorgänge nicht ordnen, außerdem war ihr durch den Wellengang auch schon ein wenig übel, und sie hatte heftigen Schüttelfrost an den SERPs. Das mögen Suchmaschinen gar nicht. Ich riet ihr mal ihren Cache zu entleeren. Das machen wir Wellnesshotel-Tester nämlich auch immer so.
Am nächsten Tag ging es ihr schon besser, und sie schaltete kontextrelevante Werbung auf ihren Suchresultat-Seiten, um den sofortigen Rückflug nach Mountain View zu finanzieren. Das ist von Madivaru Island gesehen genau auf der gegenüberliegenden Seite der Erde! Nach wenigen Clicks ihrer Seelenverwandten hatte sie den Flugpreis vorfinanziert.
Nach ihrem Urlaubs-Desaster auf Madivaru Island entschied sie sich, den Wellness Heaven PageRank aufs schärfste abzuwerten, die Suchresultate dabei aber nicht anzutasten.
Die Suchmaschine weinte ein wenig, weil sie das Paradies auf Madivaru so frühzeitig hatte verlassen müssen. Und weil sie nur ungern PageRanks künstlich abwertete. Nur widerwillig fing sie nun wieder an zu crawlen und zu verdauen, neue Wellness Texte, lächerliche Werbebotschaften und wieder so aufgeblasene Hotel-Testberichte. Dabei genoss sie die kalifornische Sonne und die klare Meeresluft. Beides war ihr auf Dauer jedoch zu kühl. Auch wenn sie Fische im allgemeinen verabscheute, sie sehnte sich wieder nach der kristallklaren Lagune von Madivaru mit lieblich rauschendem Wellengeplätscher. Sie sehnte sich nach barfüßigen Google-Meerjungfrauen in paradiesischen Outfits, und nach dem freundlichen Service der Malediver, die ihr ans Prozessor-Herz gewachsen waren. Ihr Verlangen stieg ins Unermessliche. Sie konnte nicht anders.
Und crawlte das Buchungs-Formular von Wellness Heaven.


Tassilo Keilmann, Wellneshotel-Tester

Tags: , , , , ,
Autor: Tassilo Keilmann am 05.01.2009 um 13:48